Über 100 Jahre Geschichte der DAV-Sektion Stuttgart

„Der Geschichte unseres Vereins wird man nicht gerecht durch die bloße Aneinanderreihung chronologischer Fakten. Das Kontinuum der Sektion besteht in erster Linie aus der Geschichte und den Geschichten der Mitglieder. In hundert Jahren haben sie unverwechselbar das Profil des Großen und Ganzen gezeichnet.“ schrieb Roland Stierle in seinem Vorwort zur Festschrift anlässlich des hundertjährigen Bestehens im Jahr 2004. Dies gilt nach wie vor und die bunten Geschichten und Episoden der ersten hundert Jahre lassen sich in der 64-seitigen, reich bebilderten Festschrift, verfasst von Fred Meier und anderen, hervorragend nachlesen.

 

 

An dieser Stelle im Internet kann nur die kompakte Chronologie stehen. Besonderes aus der „Geschichte und den Geschichten der Mitglieder“ finden sich in o.g. Festschrift sowie im Untermenü Schlaglichter.

 

 

CHRONOLOGIE

1904  14 Mitglieder aus dem MTV Stuttgart gründen am 13.12.1904 die „Sektion Männerturnverein Stuttgart des DuÖAV“. Erster Vorsitzender wird Hermann Mayer. Sofortiger Beitritt von insgesamt 57 Mitgliedern

 

1907  Zur Öffnung nach außen Loslösung vom MTV und Gründung als selbständige „Sektion Stuttgart des DuÖAV“ am 13.12.1907.


1909  Eintragung in das Vereinsregister am 10.05.1909. Gründung der Skiabteilung Sektion Stuttgart (SSS) am 25.11.1909.


1911  Antrag der Sektion an den DAV-Hauptausschuss um Überlassung eines Arbeitsgebietes mit einem Hüttenbauplatz zwischen Hanauer und Memminger Hütte. Eintrag der Skiabteilung in das Vereinsregister am 03.11.1911. Die Sektion hat 290 Mitglieder.


1912  Die Gemeinde Zams stellt der Sektion einen Bauplatz zur Verfügung. Hüttenbau auf der Hauptversammlung beschlossen.


1913  Friedrich Autenrieth wird Erster Vorsitzender. Karl Richard Fritz entwirft das Württemberger Haus im Medrioltal.


1914  Ausbruch des Ersten Weltkrieges. Der Hüttenbau muss aufgegeben werden. Für das Jahr 1913 erscheint bis Kriegsende letztmals ein Mitteilungsblatt. Die Mitgliederzahl beträgt 406, nach dem Krieg sind es noch 178.


1919  Erster Jahresbericht nach dem Krieg für die Jahre 1914 bis 1920. Die Sektion beklagt 36 gefallene und vermisste Mitglieder. Gründungsmitglied Hermann Mayer wird Ehrenmitglied. Die Sektion hat jetzt 505 Mitglieder. Beitritt zu der im DuÖAV entstandenen Bergsteigergruppe. Mitglied im Verband großschwäbischer Sektionen im DuÖAV, im Schwäbischen Albverein, im Württembergischen Schwarzwaldverein und im Österreichischen Touristenclub.


1922  Friedrich Volk wird Erster Vorsitzender, Vorgänger Autenrieth Ehrenmitglied. Erwerb Hütten-Bauplatz mit 25a von der Gemeinde Zams für 50.000 österreichische Kronen.


1924  Rohbauerstellung Württemberger Haus. Beschluss einer pachtweisen Übernahme der Frederick-Simms-Hütte von der Sektion Holzgau.


1925  Fertigstellung und Einweihung des Württemberger Hauses am 09.08.1925, Baukosten: 37.000 RM. Übernahme und Instandsetzung der Simmshütte. Die Sektion hat 1002 Mitglieder.


1926  Beschluss zum Bau einer Skihütte im Compardelltal.


1927  Fertigstellung Rohbau des Compardell-Hauses.


1928  Tod des Vorsitzenden Friedrich Volk. Artur Wagner wird Erster Vorsitzender. Wegen Verdoppelung der Baukosten Verkauf des Compardell-Hauses an die Sektion Köln. Gründung einer Jugendgruppe, betreut durch die SSS.


1929  Jubiläum 25 Jahre Sektion Stuttgart. Gründungsmitglied Hermann Mayer wird Ehrenvorsitzender.


1932  Erwerb der bisher gepachteten Simmshütte. Gründung einer Jungmannschaft.


1933  Leo Fritz wird Erster Vorsitzender, Vorgänger Artur Wagner Ehrenmitglied. 1121 Mitglieder.


1934  Sitzverlegung des Verwaltungsausschusses des DuÖAV von Innsbruck nach Stuttgart. Die Skiabteilung muss den Verzicht auf ihre Rechtsfähigkeit als Unterabteilung beschließen.


1935  Wilhelm Holderrieht wird Nachfolger des bisherigen Ersten Vorsitzenden Leo Fritz.


1936  Ersteigerung des Gasthauses „Zum Edelweiß“ in Kaisers.


1937  Erste Auslandsexpedition unter Eugen Eisenmann zum Ruwenzori und Kilimandscharo.


1938  Die Sektion Holzgau wird Ortsgruppe der Sektion Stuttgart.


1939  Georg Schaffert übernimmt stellvertretend die Führung der Sektion bis nach Kriegsende. Eugen Hahn und Hermann Käss sind auf Korsika-Kundfahrt.


1941  Kriegsauszeichnungen und Gefallenenmeldungen prägen das Mitteilungsblatt. Unter vielen anderen ist der ehemalige Vorsitzende Dr. Leo Fritz im Krieg gefallen.


1942  Die Sektion kauft am 10.07.1942 die Südwesthütte (Mahdtalhaus) im Kleinen Walsertal.


1944  Im vierzigsten Jahr des Sektionsbestehens wird am 20.10.1944 durch einen Bombenangriff die Geschäftsstelle mit allen Unterlagen vernichtet.


1945  Am 21.04.1945 wird Stuttgart durch französische Truppen besetzt. Die Besatzungsmächte verfügen die Auflösung der Deutschen Alpenvereine.


1946  Die Sektion erhält die Lizenz als selbständiger Verein. Erste Hauptversammlung nach dem Krieg am 15.03.1946. Erster Vorsitzender wird wieder Wilhelm Holderrieth.


1947  Walter Singer wird Erster Vorsitzender. Die Waldnersalpe bei Steibis wird als Skihütte gepachtet.


1948  Gründung Bergsteigergruppe. Georg Schaffert wird Ehrenmitglied.


1949  Wilhelm Holderrieht wird erneut Erster Vorsitzender.


1950  Neugründung des DAV am 22.10.1950 in Würzburg. Alfred Jennewein, Mitglied der Sektion Stuttgart, wird Erster Vorsitzender des DAV. Gründung der Sektionsjugendgruppe am 04.03.1950.


1951  Anbringen einer Gedenktafel für die Gefallenen durch die Bergsteigergruppe am Gelben Fels. Gründung der Ortsgruppe „Baar“, Sitz Schwenningen am 14.04.1951. Drei Jahre später steht die Ortsgruppe, die vor dem Krieg schon selbständig war, wieder auf eigenen Füßen. Gründung der Gemeinschaft Südwestdeutscher Sektionen.


1952  Bildung eines Ältestenausschusses. Korsika-Kundfahrt unter Eugen Hahn.


1954  Die Sektion ist 50 Jahre alt und hat 2350 Mitglieder. Karl Lutz wird Erster Vorsitzender. Die Gründungsmitglieder Wilhelm Eschenbach, Fritz Koch, Karl Krämer und Hermann Mayer werden zu Ehrenmitgliedern ernannt, ebenso der Erste Vorsitzende des DAV Alfred Jennewein. Kaufvertrag mit der Gemeinde Gutenberg für das Grundstück zum Bau des Albhauses geschlossen. Einweihung eines Glockenturms vor dem Württemberger Haus zum Gedenken der toten Mitglieder.


1955  Deutsch-Schweizerische Himalaja-Expedition zum Dhaulagiri unter Beteiligung der Sektionsmitglieder Otto Bareis, Gerd Mehl und Wenninger.


1956  Österreich gibt die seit Kriegsende unter Treuhand des ÖAV stehenden deutschen Alpenvereinshütten zurück. Beginn Neuaufbau der Simmshütte unter Planung und Bauleitung von Emil Greiner. Rückgabe der gepachteten Skihütte „Waldners Alpe“.


1957  Richtfest an der Simmshütte am 28.09.1957. Karl Lutz wird Ehrenmitglied.


1958  Richtfest Albhaus am 28. Juni Planung und Bauleitung: Architekt Eugen Bischoff.


1959  Alfred Jennewein wird Erster Vorsitzender. Eugen Jennewein und Albert Link werden Ehrenmitglieder. Jubiläum 50 Jahre SSS.


1960  Einweihung des Albhauses am 09.10.1960.


1961  Einweihung der Simmshütte am 17.06.1961. Grundstückskauf beim Mahdtalhaus, mit 1500 qm.


1962  Ehrenmitglied Alfred Wagner gestorben.


1963  Hindukusch-Rundfahrt der Jungmannschaft. Teilnehmer besteigen 22 Fünftausender.


1964  Geschäftsführerin Frau Wagner altershalber ausgeschieden. Neue Geschäftsführerin Anne Kehle. Geschäftsstelle zieht in die Olgastraße 121. Zu Ehren verdienstvoller Mitglieder werden ernannt: Georg-Schaffert-Stube im Württemberger Haus; Karl-Lutz-Stube im Albhaus; Eugen-Jennewein-Stube in der Simmshütte.


1965  Gründung der Alpinen Tourengruppe.


1966  Der unter Eugen Bischoff erstellte Anbau an das Mahdtalhaus geht in Betrieb.


1967  Gründung des Bergsteigerchors.


1968  Nanga Parbat-Expedition unter Teilnahme von Günter Strobel.


1969  Baubeginn der Erweiterung des Württemberger Hauses.


1970  Einweihung der Wasser- und Stromversorgung des Albhauses. Einweihung der Bauerweiterung des Württemberger Hauses am 12./13.09.1970.


1971  Georg Schaffert, der über den Krieg die Sektion geleitet hat, verstorben.


1973  Hermann Strauß wird Erster Vorsitzender, Alfred Jennewein Ehrenvorsitzender. Robert Luithard, Wilhelm Holderrieth, und Karl Diettrich werden Ehrenmitglieder.


1974  Gründung Bezirksgruppe Remstal.


1975  Jubiläum 50 Jahre Württemberger Haus. Ehrenmitglied Wilhelm Holderrieth gestorben.


1976  Simmshütte 50 Jahre im Besitz der Sektion.


1977  Einweihung Klettergarten Stetten. Die Bezirksgruppe Remstal feiert ihr erstes Bergfest in Stetten. Jubiläum 40 Jahre Edelweißhaus. Jungmannschaft und Bergsteigergruppe in den peruanischen Anden. Sektion hat erstmals die Mitgliederzahl von 5000 überschritten.


1978  Bergweihnacht im Klettergarten Stetten durch die Bezirksgruppe Remstal ins Leben gerufen. Everest-Besteigung durch Sektionsmitglied Georg Ritter.


1979  Jubiläum 75 Jahre Sektion Stuttgart. Gründung der Juniorengruppe. Ehrenmitglied Eugen Jennewein gestorben. Geschäftsstelle zieht in die Rotebühlstraße 59A um. Die Sektion Stuttgart übernimmt die Geschäftsführung der Südwestdeutschen Sektionengemeinschaft.


1980  Hermann Käss und Kurt Treiber werden Ehrenmitglieder. Europäische Expedition zum Nanga Parbat unter Teilnahme der Sektionsmitglieder Ernst Schillinger und Joachim Könninger, mit dem Ziel den Rupalpfeiler zu durchsteigen, Die Verhältnisse verwehren den Gipfelsieg.


1981  Richtfest der Erweiterung des Albhauses am 24.07.1981. Mitglied Georg Ritter als erster Deutscher auf dem Kangchendzönga 8586 m.


1982  Gründung Seniorenstammtisch. Umbau Albhaus und Simmshütte abgeschlossen. Georg Ritter bezwingt den äußerst schwierigen Rupalpfeiler am Nanga Parbat.


1983  Trainingsexpedition des DAV zum Churen Himal unter Beteiligung des Sektionsmitgliedes Walter Fichter.


1984  Jubiläum 75 Jahre Skiabteilung. Ehrenmitglieder Albert Link und Kurt Treiber gestorben.


1985  Stuttgarter Annapurna-Süd Expedition endet tragisch mit dem Tod des Sektionsmitgliedes Rupert Wohlschlager. 25 Jahre Stuttgarter Albhaus.


1986  Ehrenvorsitzender Alfred Jennewein und Ehrenmitglied Karl Diettrich gestorben.


1987  Emil Greiner, Willy Wurster und Fritz Zimmer werden Ehrenmitglieder. Jubiläum 50 Jahre Edelweißhaus. Jubiläum 40 Jahre Bergsteigergruppe.


1988  Gründung der „Bergsportgruppe“ als alterunabhängiger Zusammenschluss ambitionierter Kletterer und Kletterinnen unter Federführung von Nicho Mailänder.


1989  Ehrenmitglied Hermann Käss gestorben. Gründung der Hölderlin-Kletter-AG. Bau einer Kletterwand in der Merzschule gemeinsam mit der Sektion Schwaben.


1990  Am 12.01.1990 Mahdtalhaus durch Brand völlig zerstört.


1991  Jubiläum 25 Jahre Alpine Tourengruppe. Bildung Referat Bergsteigen.


1992  Gründung Jugendgruppe II (12 bis 18 Jahre). Einrichtung Kletterturm Cannstatter Pfeiler. Mitgliederzahl über 8000.


1993  Eugen Bischoff wird Ehrenmitglied. Ehrenmitglied Willy Wurster gestorben. Frau Kehle tritt als Geschäftsführerin in den Ruhestand. Nachfolgerin wird zunächst Frau Haarscheidt, dann Frau Feigenbaum.


1994  Jubiläum 90 Jahre Sektion Stuttgart. Roland Stierle wird Erster Vorsitzender. Hermann Strauß Ehrenvorsitzender. Die Bundeshauptversammlung des Deutschen Alpenvereins findet in Stuttgart statt. Bildung einer Natur- und Umweltschutzgruppe (Umweltgruppe). Erstellung einer Kletteranlage auf der Waldau.


1995  Anne Kehle und Alfred Schmeisser werden Ehrenmitglieder. Jubiläumsexpedition zum Broad Peak. Wiederaufbau des 1990 abgebrannten Mahdtalhauses. Einweihung am 23.09.1995.


1996  Gründung Bergsteigerstammtisch in Leonberg. 60 Jahrfeier Edelweißhaus.


1997  Jubiläum 50 Jahre Bergsteigergruppe. Das Mitteilungsblatt erhält das Format einer Zeitschrift unter dem Titel: „Stuttgart Alpin“.


1998  Ehrenmitglied Emil Greiner gestorben. Aus dem Bergsteigerstammtisch Leonberg wird neue „Ortsgruppe Leonberg“. Frank Böcker übernimmt von Frau Feigenbaum die Geschäftsführung.


1999  Jubiläum 25 Jahre Bezirksgruppe Remstal.


2000  Jubiläum 75 Jahre Württemberger Haus. Landesverband Baden Württemberg des DAV, früher Südwestdeutsche Sektionengemeinschaft, fusioniert mit Bergsport- und Kletterverband. Die Geschäftsführung des Verbandes ist im Gebäude der Sektionsgeschäftsstelle angesiedelt.


2001  Max Hirschle wird Ehrenmitglied. Die Sektion begrüßt ihr 10.000-stes Mitglied.


2002  Hans Schwarz wird Ehrenmitglied. Die Sektion Stuttgart durchquert mit 332 Mitgliedern die Alpen von Nizza bis Wien. Gründung Kleinkind-Familiengruppe. Gemeinsam mit der Sektion Schwaben Überlegungen und Vorplanungen zum Bau einer großen Stuttgarter Indoorkletteranlage.


2003  Eine außerordentliche Hauptversammlung beschließt den Bau der geplanten Indoorkletteranlage gemeinsam mit der Sektion Schwaben, nun muss nur noch von Seiten der Stadt endgültig grünes Licht kommen. Gründung der Familiengruppe „7up“. Die Sektion Stuttgart als Herausgeber, ihre Mitglieder Nicholas Mailänder als Autor und Achim Pasold als Verleger veröffentlichen das 192-seitige Standardwerk „Hart am Trauf - 100 Jahre Klettern auf der Schwäbischen Alb“.


2004  Die Sektion feiert hundertjähriges Jubiläum mit einer großen Vortragsreihe, Veranstaltungen auf Hütten und einer 64-seitigen Festschrift. Bei der zentralen Jubiläumsveranstaltung, dem Alpintag mit Alexander Huber, Kurt Diemberger und Udo Neumann begrüßt die Sektion insgesamt 1600 Gäste in der Liederhalle. Die Planung der Kletterhalle Waldau wird in verschiedenen Arbeitsgruppen beider Sektionen vorangetrieben. Expedition von Sektionsmitglied Rüdiger Jooß und anderen zu den Trangotürmen. Überschattet wird das Jahr vom Tod des jahrzehntelangen 1. Vorsitzenden und Ehrenvorsitzenden Hermann Strauß, der Anfang März mit 72 Jahren verstarb.


2005  Am 21. Januar erfolgt die Grundsteinlegung zur Indoorkletteranlage Waldau. 10-jähriges Jubiläum des neuerbauten Mahdtalhauses, eine Erfolgsgeschichte. Ein gruppenübergreifendes Winterteam bildet sich auf Initiative und Leitung von Alexander Issler. Veröffentlichung eines großen Winterkursprogramms. Am 23.09. wird in einem Festakt von OB Wolfgang Schuster die allererste Route der fertigen Indoorkletteranlage begangen, am Folgetag wird die Anlage mit einem Wochenende der offenen Tür der Öffentlichkeit übergeben.


2006  Eugen Fischer, Güter Holl und Günter Strobel werden Ehrenmitglieder. Die Alpine Tourengruppe feiert 40-jähriges Bestehen. Das erste Winterprogramm ist ein großer Erfolg. Erstmals findet am Albhaus das Volltrauf-Klettererfest statt. Die Eintrittszahlen im Kletterzentrum liegen deutlich über den Erwartungen. Renovierung und Erweiterung der Geschäftsräume in der Rotebühlstraße. 10 Jahre BG Leonberg - die Bezirksgruppe hat sich fest in Leonberg etabliert. Roland Stierle wird zum Vorsitzenden des DAV Landesverbandes gewählt.


2007  Die Sektion veranstaltet wieder einen Alpintag, erstmals gemeinsam mit der Sektion Schwaben. Jubiläum 100 Jahre Simmshütte wird mit zünftger Hüttenfeier begangen. Jugendmitglied Jochen Perschmann begibt sich mit anderen auf 8-monatige Kletterweltreise. Die Hauptversammlung beschließt, das Albhaus umfangreich zu modernisieren, verbunden mit einem neuen Nutzungskonzept. Außerdem stimmt die Hauptversammlung der aufgrund ständig steigender Nutzerzahlen geplanten Erweiterung des Kletterzentrums zu, nach 18 Monaten wurde dort im April der 100.000ste Besucher begrüßt.


2008  Ehrenmitglied Max Hirschle verstorben. Einweihung einer neuen Außenkletterwand im Kletterzentrum. Odo König wird Ehrenmitglied. Die umfangreiche Modernisierung des Albhauses ist abgeschlossen, die Hüttentechnik auf topmodernem Stand. Die Erweiterung des Kletterzentrums wird im Beirat der Kletteranlagengesellschaft beschlossen. Die Leiter der integrativen Jugendklettergruppe „Toprope-Checker“ werden bundesweit mit dem großen Readers-Digest-Ehrenamtspreis ausgezeichnet.


2009  Die Sektion begrüßt ihr 15.000stes Mitglied und präsentiert sich mit einem neuen Internetauftritt. Die Skiabteilung feiert als älteste Gruppe des Vereins ihr einhundertjähriges Jubiläum. In 10 Monaten Bauzeit wird die Erweiterungshalle des Kletterzentrums Stuttgart errichtet und am 10. November eröffnet. Damit wurde die Kapazität des Kletterzentrums um über 50 Prozent vergrößert.


2010  Gerhard Lorch wird zum Ehrenmitglied gewählt. Das Albhaus feiert 50-jähriges Jubiläum. Die Mitgliederversammlung beschließt die Sanierung des Edelweißhauses. Die Satzung wird geändert, Kern ist die Erweiterung des Vorstands von 6 auf 8 Personen, zu denen neben dem Vorsitzenden, 4 stellvertretenden Vorsitzenden, Schatzmeister und Jugendreferent nun auch der/die Naturschutzreferent/in gehört.